Afrika, Reiseberichte
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Auf dem Weg nach Südafrika

„Wo liegt denn Gaborone“, fragt uns die nette Dame beim Check-In am Lufthansa-Schalter in Düsseldorf. Wir können ihr helfen, wir waren vor ein paar Jahren schon mit dem Auto da. Gaborone liegt in Botswana, nahe der Grenze zu Südafrika. Da wollen wir hin, weil die Motswiri Lodge zwar in Südafrika liegt, aber besser von Gaborone aus zu erreichen ist.

Heidi unter Decken und mit Kopftuch im Flugzeug

Der Flug nach Johannesburg war planmäßig und eigentlich ganz okay, wenn es nicht so bitterkalt gewesen wäre. Pausenlos strömte die ganze Nacht kalte Luft aus den Lüftungsschlitzen. Nur unter 2 Decken konnten wir uns einigermaßen vor der eiskalten Luft schützen und waren froh, nach dem Frühstück mit Rührei und Schinken in Johannesburg aussteigen zu können.

Einstieg in die Turbopop-Maschine nach Gaborone

Weiter ging es mit einer kleinen Propellermaschine nach Gaborone. Kleiner, niedlicher und moderner Flughafen. Wir schlendern über das Flugfeld, außer unserem Flieger kein anderer zu sehen. Und ganz perfekt: Wolkenloser Himmel, strahlende Sonne und gefühlte 35 ° Celsius – ideal nach dem nasskalten Wetter in Deutschland und den eisigen Stunden im Lufthansa-Flieger.

Unser Fahrer stand am Flughafen bereit zur Fahrt wieder zurück nach Südafrika. Bei der Ausreise aus Botswana und der zweiten Einreise nach Südafrika am selben Tag viele Fragen und noch mehr Stempel, da lernen wir doch die Segnungen der offenen Grenzen in Europa zu schätzen. Nach 2 Stunden sind wir endlich da, das war schon ein langer Tag und weiter Weg von Schwerte zur Motswiri Lodge in Südafrika. Das Team der Lodge steht wie bei einem Staatsempfang zur Begrüßung bereit. Noch schnell nach Stunden der Abstinenz ein Bier zischen und einen kleinen Mittagsimbiss einnehmen, dann dürfen wir endlich in unseren Bungalow einziehen – herrlich gelegen, mit Traumblick direkt auf das Wasserloch vor uns und großzügig und komfortabel eingerichtet. Zum Ausruhen haben wir keine Zeit, die erste Safari wartet auf uns.

Blick von der Terrasse unseres Bungalows auf das Wasserloch

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